WISSENSWERTES

 

 

Da wir Sie mit Ihrem Werk nicht im Regen stehen lassen wollen,
finden Sie hier die Antworten auf immer wieder auftretende Fragen.
 

 

 

Woher kommt der Begriff »Manuskript«?
Unter Manuskript (von lateinisch manu scriptum, (ein) ‘von Hand Geschriebenes’) versteht man im ursprünglichen Sinne handgeschriebene Bücher, Briefe oder andere Publikationsformen. Eher umgangssprachlich werden heute in Schreibprogrammen digital erstellte Druckvorlagen als Manuskript bezeichnet.

Was muß ich bei der »Manuskripteinreichung« beachten?
Um Ihr Manuskript schnell und professionell bewerten und nach der Inverlagnahme bearbeiten zu können, sollten Sie bei der Erstellung folgendes beachten:

• Papierformat DIN A 4
• Blocksatz
• Schriftgröße  11 Punkt
• Zeilenabstand 1,15-fach
• keine manuellen Zeilenumbrüche einfügen
• keine manuellen Worttrennungen vornehmen

Wenn Sie diese wenigen Punkte beachten, kann die Arbeit an Ihrem Buch sehr viel schneller vonstattengehen.

Was versteht man unter »Urheber- und Nutzungsrecht«?
Jeder Text, jedes Bild, jedes Foto oder jede Grafik unterliegen dem Urheberrecht.
Deshalb ist es sehr wichtig, vor Drucklegung die Wahrung dieser Rechte sicherzustellen.

»Urheberrecht«
Das Urheberrecht bezeichnet zunächst das subjektive und absolute Recht auf Schutz geistigen Eigentums in ideeller und materieller Hinsicht. Als objektives Recht umfasst es die Summe der Rechtsnormen eines Rechtssystems, die das Verhältnis des Urhebers und seiner Rechtsnachfolger zu seinem Werk regeln; es bestimmt Inhalt, Umfang, Übertragbarkeit und Folgen der Verletzung des subjektiven Rechts. Das Copyright des anglo-amerikanischen Rechts ist dagegen, wie der Name schon sagt, eher eine Art Verlagsrecht/Reproduktionsrecht, wird jedoch häufig damit verwechselt. Der Hauptunterschied besteht darin, dass das Copyright nur die Reproduktionsrechte des Reproduzenten regelt – im Gegensatz zur obigen Beschreibung des Urheberrechts.

»Nutzungsrecht«
Das Nutzungsrecht an einer Sache wird durch schuldrechtliche oder dingliche Vereinbarung eingeräumt. Mögliche schuldrechtliche Vereinbarungen über Nutzungsrechte sind die Miete, Pacht oder Leihe. Dabei wird dem Nutzenden lediglich der Besitz eingeräumt, der Eigentümer wird aus seiner Stellung nicht verdrängt. Nach Ablauf der Vertragsdauer ist die Sache dann zurückzugeben. Ggf. sind die Nutzungen (§ 100 BGB) gemäß den Vorschriften des Eigentümer-Besitzer-Verhältnisses nach § 985 BGB bzw. § 988 oder gemäß dem Bereicherungsrecht nach § 812 BGB herauszugeben.

Was ist eigentlich ein »Korrektorat«?
Ein Korrektorat prüft Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung, wertet aber nicht nach faktischer Richtigkeit oder Stiltreue. Unsere Korrektoren achten dabei zusätzlich auf grobe stilistische Ungereimtheiten und unterbreiten Verbesserungsvorschläge.

Was ist eigentlich ein »Lektorat«?
Ergänzend zum Korrektorat werden Ausdruck und Stilistik geprüft, der Text wird also sprachlich wie auch inhaltlich-logisch überarbeitet. Dadurch können Schwachstellen beseitigt und Gedankengänge strukturiert werden, um die Intention des Autoren für die Leser verständlicher zu machen.

Unser Tipp: Bevor Sie Ihr entsprechendes Werk in Druck geben und damit an die Öffentlichkeit gehen, sollten Sie sicherstellen, dass es frei von Fehlern jeglicher Art ist. Ob es sich um  einen Roman, ein  Kinderbuch, eine  Biografie, eine  Kurzgeschichte oder ein Fachbuch handelt, ist egal. Denn Fehler sind in jedem Fall peinlich und können im schlimmsten Fall sogar den Erfolg beeinträchtigen. Für Fachbücher bieten wir auch ein Fachkorrektorat und ein Fachlektorat an.

Was versteht man unter »Remissionsrecht«?
Der Buchhandel wie auch der Buchgroßhandel hat ein sogenanntes »Remissionsrecht« das besagt, dass unverkaufte Bücher nach einem gewissen Zeitraum vom Handel an den Verlag zurückgegeben werden können. Der Verlag muss dann dem Handel den Buchpreis in voller Höhe erstatten, was auch bei der Honorarabrechnung des Autors berücksichtigt werden muss.

Was ist eigentlich eine »Druckvorstufe«?
Die Druckvorstufe, auch als Prepress bezeichnet, ist ein Teilprozess der Drucktechnik und hat die frühere Bezeichnung Reproduktionstechnik abgelöst. Es handelt sich dabei um eine Zusammenfassung aller Prozesse vor dem Druck, wie zum Beispiel Scanarbeiten, Datenaufbereitung, Retusche bzw. Bildbearbeitung, Layouterstellung, Ausschießen und Grafiken zu Druckvorlagen zusammenzuführen und für den Druck vorzubereiten. Dabei werden Daten, die von Werbeagenturen, Verlagen oder direkt vom Kunden kommen, am Computer in druckbare Daten für den Druckprozess umgesetzt. Das Endprodukt ist eine PDF-Druckdatei
.

Wie lange dauert es, bis mein Buch erscheint?
Die Buchherstellung ist eine sehr komplexe Arbeit, in die unterschiedlichste Fachrichtungen und Dienstleister eingebunden sind. Vom Lektorat über die Grafik bis hin zur Druckvorstufe und den Auflagendruck müssen viele Stationen durchlaufen werden. Vieles geschieht im Hintergrund, einiges in direkter Abstimmung mit dem Autor. Obwohl bei Arbeitsbeginn eine detaillierte Projektplanung erstellt wird, ist es unmöglich einen verbindlichen Fertigstellungstermin zu nennen. Natürlich ist es unser Bestreben, Ihr Werk schnell und professionell zu erarbeiten und ein optimal gestaltetes Buch dem Leser zu präsentieren.
Auch hängt es vom Thema und Inhalt des Manuskriptes ab, wie aufwendig z.B. das Lektorat bzw. Korrektorat ausfällt. Sind viele Farbabbildungen enthalten, so wird noch Zeit in der Abteilung Druckvorstufe benötigt, um diese ggf. zu reproduzieren, zu bearbeiten und für den Druck zu kalibrieren.
Geben Sie uns etwas Zeit, damit das Ergebnis so ausfällt, wie Sie als Autor und wir als Verlag es wünschen.  »Auch wenn man am Gras zieht, wächst es nicht schneller!«


Wird mein Buch erfolgreich?
Wüssten wir dies, so könnten wir auch die Lottozahlen vorhersagen. Im Eingangslektorat prüfen wir die Manuskripte sehr genau bevor wir eine Inverlagnahme dem Autor anbieten. Erfüllt es unsere hohen Qualitätsanforderungen und passt es vom Thema zum Verlag, dann erstellen wir ein absolut hochwertiges Buch, präsentieren dieses auf den Buchmessen und bewerben es mit einer ganzen Reihe von PR-Maßnahmen.
Trotz all dieser intensiven und aufwendigen Arbeiten kann man jedoch den Erfolg eines Werkes leider nicht genau vorhersagen, denn: »Am Ende des Tages entscheidet der Leser, ob das Buch erfolgreich wird oder nicht«
 

 

 

 

 

 

 

 

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